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Metered Licensing für Service Provider

Metered-Licensing-for-Service-ProvidersAufgrund des enormen Preisdrucks und fallender Gewinnmargen sind Betreiber von Netzwerken gezwungen, neue Mehrwertdienste anzubieten und die bestehenden Dienste zu verbessern. Service Provider, die sich an KEMP wenden, sehen ihre Möglichkeiten in der Kostenoptimierung und hier insbesondere in neu durchdachten Bereitstellungsstrategien innerhalb der verwalteten Netzwerke, die sie für Unternehmen und Behörden entwickeln und umsetzen. Projekte zur Umgestaltung der Lieferkette und Optimierung von Capex und Opex sind für die Dienstanbieter kein Neuland und haben bei KEMP Technologies die Diskussion über neue Lizenzmodelle für Produkte bestimmt.

Um zu verstehen, warum CIOs und CFOs in allen Branchen ihren Fokus von den IT-Investitionen auf Capex und Opex verschieben, ist eine Klärung der folgenden Begriffe aus der Finanzbuchhaltung wichtig. Der Kapitaleinsatz (Capital expenditure, Capex) ist der Betrag, den ein Unternehmen für wichtige physische Güter oder Dienstleistungen mit dem Ziel ausgibt, seine Möglichkeiten zur Gewinnsteigerung zu erweitern. Betriebliche Aufwendungen (Operational expenditure, Opex) sind regelmäßige Aufwendungen für den Betrieb eines Unternehmens oder Systems. Im Gegensatz zu Capex sind Opex vollständig steuerlich abzugsfähig. Unternehmen versuchen jetzt, möglichst viele ihrer IT-Ressourcen, die für gewöhnlich über Kapitaleinsatz finanziert werden, als Opex auszuweisen, indem anstelle des Kaufs alternative Nutzungsmöglichkeiten gewählt werden. So kann sich eine finanziell attraktive Option für Unternehmen ergeben, mit der sie ihren Cashflow steigern und die gesamten Anschaffungskosten für das Jahr steuerlich absetzen können.

Die Planung der Kapazitäten stellte für IT-Abteilungen in Unternehmen schon immer eine große Herausforderung dar, denn es gilt, Spitzenzeiten und Zeiten niedriger Auslastung in typischen Netzwerk- und Anwendungsumgebungen zu berücksichtigen. Spitzen und Flauten in der Nachfrage sind auch für den Einzelhandel im E-Commerce keine Unbekannte, sind doch Spitzenverkäufe vor und während Festtagen die Regel. Auch Versicherungsunternehmen verzeichnen im letzten Quartal eines Geschäftsjahres extrem hohe Nachfragen. Zu anderen Zeiten im Jahr kann dagegen die Anwendungsauslastung deutlich niedriger liegen. Traditionell empfehlen Dienstanbieter Unternehmen meist 3- oder sogar 5-Jahresverträge, für die sie zudem Rabatte anbieten. Die Entscheidungsträger in den IT-Abteilungen können damit ihre Budgets für 3–5 Nutzungsjahre vorab planen. Aber da die IT-Umgebungen immer komplexer werden und sowohl lokale als auch cloudbasierte Technologien nebeneinander eingesetzt werden, kann eine Vorhersage der Anwendungsauslastung für einen Zeitraum von 3 Jahren in großen Unternehmen Überkapazitäten und auch zeitweise Unterkapazitäten nach sich ziehen. Eine Auslastung der Unternehmensanwendung, die über der Vorhersage von vor 1–2 Jahren liegt, führt zu erheblichen Neuinvestitionen, damit sichergestellt wird, dass die Infrastruktur sowohl die aktuellen als auch eine mögliche höhere Auslastung unterstützt. Doch wenn die Auslastung sinkt, entsteht überschüssige Kapazität. Dank der Möglichkeit, flexible Verbrauchsmodelle für Dienste wie Load Balancing anzubieten, können Dienstanbieter auf solche Veränderungen reagieren und dabei Ihren Unternehmenskunden gleichbleibende Performance bieten.

In der Regel besprechen die Dienstanbieter mit KEMP ihre Zahlungspräferenzen basierend auf dem Volumen an Datenverkehr, den ihre Kunden über einen Load Balancer bereitstellen. Als Reaktion darauf bietet KEMP eine Metered(nutzungsabhängige)-Lizenz an, mit der Dienstanbieter den Cashflow sichern, indem sie die Dienstleistungskosten den genauen Nutzungsmustern ihrer Kunden zuordnen. Die Dienste sind vom ersten Tag an profitabel, sind nicht an Vertragslaufzeiten gebunden und können flexibel und ohne Zusatzkosten an die wechselnden Anforderungen der Kunden angepasst werden.

Mit den Produktangeboten für die Anwendungsbereitstellung von KEMP können Dienstanbieter die Umgebungen skalieren und sichern, die sie für ihre Kunden bereitstellen – ohne Einschränkung bei der Instanzenzählung. Mit dem Metered Licensing Agreement (kurz: MELA, Nutzungsabhängige Lizenzvereinbarung) können Dienstanbieter vorhandene Dienste gewinnbringend verbessern, bei wachsenden Geschäftsanforderungen skalieren und gleichzeitig die Investitionskosten in Infrastrukturen senken. Die flexible Metered-Lizenz bietet den Kunden einen direkten Vorteil und ermöglicht KEMP, die Kunden zu mehr Geschäftserfolg zu verhelfen.

David Quaid

David Quaid is the Director of Inbound Marketing at KEMP Technologies. KEMP Technologies leads the industry in driving the price/performance value proposition for application delivery and load balancing to levels that our customers can afford.

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